Europa auf dem Weg zu einem maßgeblichen Akteur bei Neubau und Entwicklung in der Kernenergie:

Mit einer Absichtserklärung von 25 Staaten zur Verdreifachung der weltweiten Kernkraftkapazität ist erstmals im Rahmen einer Conference of the Parties (COP) der Klimarahmenkonvention die Kernkraft prominent als Technologie im Sinne der Klimapolitik in Erscheinung getreten. Diesem gut sichtbaren Schritt war eine immer dynamischere Neubewertung der Kernkraft in vielen Staaten, insbesondere auch in Europa vorangegangen. Vermutlich hat die europäische Entwicklung einschließlich der Entscheidung zum Einschluss der Kernenergie in die Taxonomieverordnung klimafreundlicher Technologien im Rahmen der Finanzmarktregulierung trotz der US-Initiative sogar den Unterschied zwischen früheren Klimakonferenzen und der COP28 in den Vereinigten Arabischen Emiraten begründet. Den dort sichtbaren Stimmungsumschwung zugunsten der Kernenergie führte zu einem guten Teil trotz der Aktivitäten der USA, Chinas und Russlands die Neupositionierung vieler europäischer Staaten zur Kernenergie im Zusammenhang mit der Klimapolitik und der Energiesicherheit sowie strategischen Energieunabhängigkeit herbei. Im Artikel wird wegen dieser markanten Entwicklung ein aktueller Stand der europäischen Kernkraftprogramme dargestellt werden.

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