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Geschichte der Kernenergie

Facts about nuclear energy

Statement: "Nuclear power causes significantly less CO2 emissions than coal-fired power plants, but more than renewable energies."

Fact check: Over the entire life cycle, the following CO2 equivalent emissions are produced per kWh generated by the various energy sources: photovoltaics: 78-217 g, wind 10-38 g, water 4-36 g, nuclear energy 5-33 g (see: PSI 2004/2007, ILK 2004, IER 1997/2000, EU 2007, Öko-Institut 2006). In its latest special report on the global 1.5-degree target, the International Panel for Climate Change assigns nuclear energy an important role in climate protection.

Statement: "Those who rely on nuclear power are first and foremost blocking the necessary transition to a secure and sustainable energy supply."

Fact check: The decision to phase out nuclear energy has been made politically in Germany. This decision was and is accepted. Regardless of this, nuclear energy and renewables are not contradictory. On the contrary: renewables enjoy legal "right of way" when it comes to feeding electricity into the grid. In addition, nuclear energy with base load capability will secure the times when the sun is not shining and the wind is not blowing until 2022. Base load-capable nuclear energy is primarily replaced by electricity generation from fossil fuels, both at home and abroad. Worldwide, practically all countries with nuclear energy in their energy mix are also focussing on renewables.

Statement: "Germany is currently producing an abundance of electricity."

Fact check: In terms of security of supply, resource and climate protection and costs, it is crucial that electricity is generated in line with demand and at the right time. If this is not the case, this generally leads to a negative import/export balance from an economic perspective. Surplus electricity is exported at low prices in times of low demand. Electricity that meets demand because its generation can be planned or reserve capacity is imported at high prices.  

Statement: "There is currently no process worldwide for the complete recycling of radioactive waste."

Fact check: German legislation provides for the final disposal of radioactive waste in deep geological formations. Accordingly, the final repository for high-level radioactive waste is expected to be completed around the middle of this century. The final disposal of highly radioactive waste has been technically solved. The construction of such a repository in Finland, for example, under less favourable geological conditions than in Germany, also shows that the politicians legally responsible for final disposal have a decisive role to play in its timely realisation.

In der aktuellen Ausgabe des jährlich erscheinenden Berichts Reference Data Series No. 1 zeigt die IAEA Prognosen hinsichtlich der nuklearen Erzeugungskapazität für verschiedene Regionen. Diese Analyse bezieht diverse internationale Studien mit ein, einschließlich des World Energy Outlook 2017 der IEA. Die Prognosen werden in Low and High Szenarios unterteilt, abhängig von gegenwärtig existierenden Unsicherheiten bei der Projektierung neuer Anlagen und der Außerbetriebnahme existierender Kraftwerke.

Erzeugungskapazität weltweit

Im High Szenario zeigt die weltweite Erzeugungskapazität der Kernenergie einen kontinuierlichen Zuwachs auf 748 GWe bis zum Jahr 2050, was einem Plus von 90% gegenüber dem Jahr 2017 entspricht.

Im Gegensatz dazu findet beim Low Szenario zunächst eine Abnahme der Kapazität bis zum Jahr 2040 statt, um dann in den darauffolgenden zehn Jahren wieder auf ein höheres Niveau zu steigen.

Erzeugungskapazität weltweit in GWe 
Erzeugungskapazität weltweit in GWe

Erzeugungskapazität in der Region Nord-, West- und Südeuropa

Aufgrund des langfristigen Ausstiegs aus der Kernenergie bzw. des Umbaus der Energiesysteme verschiedener Länder, zeigt sich in Europa ein gegensätzlicher Trend.

Beide Szenarien veranschaulichen eine stetige Abnahme der Kapazität bis zum Jahr 2050. Gegenüber 2017 bedeutet dies ein Minus von 62% (Low) bzw.
19% (High).

 
 
Erzeugungskapazität in der Region Europa in GWe 
Erzeugungskapazität in der Region Europa in GWe

Start-up financing or subsidy?
From atw 01 2016

In the discussion about the use and benefits of nuclear power plants, it is repeatedly claimed that nuclear energy has received public subsidies, some of them extensive, to this day. This is the only reason why electricity from nuclear power plants is economical at all. This statement is still incorrect. Public expenditure for the entire R&D area of nuclear energy is summarised. In relation to the amount of electricity generated from nuclear energy to date, the specific research expenditure for this sector amounts to around €0.16 cent/kWh.

Energie im Dialog

Die Verfügbarkeit des Endlagers Konrad ist ein wesentlicher Faktor für einen zügigen und effizienten Rückbau der deutschen Kernkraftwerke. Auch mit Blick auf die Reststoffe aus Medizin, Forschung und Industrie ist eine nunmehr rechtzeitige Bereitstellung des Endlagers geboten.

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat mit der erste Jahreshälfte 2027 einen verbindlichen Zeitraum für die Fertigstellung des Endlagers Konrad genannt. Die fristgerechte Realisierung ist auch der Lackmustest, ob wir in Deutschland die technisch gelöste Endlagerfrage gesellschaftlich, politisch und handwerklich umsetzen können.

Mit eingeladenen Gästen und Experten aus Wirtschaft und Politik haben wir vor diesem Hintergrund den detaillierten Fahrplan bis 2027 sowie diesbezügliche Auswirkungen bzw. Chancen und Risiken erörtert.

Moderation: Dr.Ralf Güldner | Präsident DAtF

  • Judith Skudelny MdB, Umweltpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion
  • Stefan Studt, Vorsitzender der Geschäftsführung, Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE)
  • Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall GmbH für Hamburg und Norddeutschland

Energie im Dialog 18. April 2018 - Photo: Enrico Verworner

Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie Ende 2022 sammelt Deutschland keine Erfahrung beim Betrieb von Kernkraftwerken mehr. Dadurch wird vor allem der Erhalt der Mitsprachefähigkeit Deutschlands bei der Bewertung ausländischer kerntechnischer Anlagen in Frage gestellt. Um dem vorzubeugen, haben die Regierungsparteien vereinbart, bis Ende der Legislaturperiode „ein Konzept zum perspektivischen Erhalt von Fachwissen und -personal für Betrieb, Rückbau und zu Sicherheitsfragen bei Nuklearanlagen sowie für Zwischen- und Endlagerung“ zu erarbeiten.

Mit eingeladenen Gästen und Experten aus Wirtschaft und Politik haben wir vor diesem Hintergrund die Frage beleuchtet, wie ein Kompetenz-Konzept Kerntechnische Sicherheitsbewertung aussehen könnte, das es unserem Land erlaubt, auch nach dem Ausstieg Kernkraftwerkstechnologie und ihre Entwicklung im Ausland bewerten zu können.

Moderation: Dr.Ralf Güldner | Präsident DAtF

  • Karsten Möring MdB | Berichterstatter für Kernenergie der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Deutscher Bundestag
  • Dr. Frank Sommer | Leiter CoC Betrieb/Senior Vice President, PreussenElektra GmbH
  • Uwe Stoll | Technisch-wissenschaftlicher Geschäftsführer, Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit gGmbH
  • Ernst Michael Züfle | Geschäftsführer, Kraftwerksschule e.V.

Energie im Dialog 18. April 2018 - Photo: Enrico Verworner

Großbritannien setzt in seinem Energiemix auch in der Zukunft auf die Kernenergie. Zudem sind viele kerntechnische Anlagen in den kommenden Jahrzehnten zurück zubauen. Das Vereinigte Königreich ist damit einer der wichtigsten Märkte für Kerntechnik in Europa – auch für deutsche Unternehmen und Organisationen.

Welche Auswirkungen kann bzw. wird der Brexit auf die deutsch-britische Zusammenarbeit im Bereich der Kerntechnik haben? Welche Herausforderungen bestehen, was ist zu beachten und welche Chancen gibt es?

Diese und weitere Fragen erörterte DAtF wir mit unseren Gästen auf dem Panel am Abend des 18. April 2018 in Berlin.

Moderation: Dr.Ralf Güldner | Präsident DAtF

  • Axel Göhner | Regierungsdirektor, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin
  • Nick Leake | Botschaftsrat und Leiter der EU- und Wirtschaftsabteiling, British Embassy, Berlin
  • Herbert Lenz | Geschäftsführer, Westinghouse Electric Germany GmbH, Mannheim
  • Dr Christian Raetzke | Rechtsanwalt, CONLAR Consulting on Nuclear Law, Licensing and Regulation, Leipzig

Energie im Dialog 18. April 2018 - Photo: Enrico Verworner

Deutschland verfügt über exzellente Erfahrung beim Rückbau unterschiedlichster kerntechnischer Anlagen. Es lohnt sich jedoch auch den Blick ins Ausland zu richten: Hier ist der Rückbau in einigen Ländern ebenso im Gange. Vor dem Hintergrund des Erhalts unseres Wissens- und Wirtschaftsstandorts ist es sinnvoll, zum einen den fachlichen Dialog zu suchen. Zum anderen stellt der internationale Rückbaumarkt bereits heute ein wesentliches Geschäftsfeld für Unternehmen in Deutschland dar und bietet künftig vielfältige Chancen. Zusätzlich tragen diese Aktivitäten zu Kompetenzanwendung und -entwicklung bei.

Hierüber diskutierte das DAtF  am Abend des 15. November 2017 in Berlin mit:

Moderation: Dr.Ralf Güldner | Präsident DAtF

  • Dr. Astrid Petersen | Geschäftsführerin, TÜV NORD EnSys GmbH & Co. KG
  • Guillaume Dureau | Senior Executive Vice President für Kundenbetreuung, Strategie, Innovation und F&E, New AREVA
  • Johan Svenningsson | Country Chairman, Uniper Sweden
  • Alf Henryk Wulf | Vorsitzender des Vorstandes, GE Power AG

als Podiumsteilnehmern.

Für den sicheren Restbetrieb der Kernkraftwerke, den Rückbau und die Entsorgung, die künftige Mitsprache Deutschlands bei internationalen Sicherheitsstandards sowie für den Erhalt des kerntechnischen Industrie- und Forschungsstandorts werden langfristig akademisch wie handwerklich qualifizierte Fachkräfte gebraucht. Dieser Herausforderung sehen sich gemeinsam Betreiber, Industrie und Forschung wie auch Gutachter und Behörden gegenüber.

Das DAtF grif diese Thematik im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ auf und organisierte einen offenen und sachlichen Austausch in Form einer Podiumsdiskussion mit Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft mit Dr. Ralf Güldner, Präsident DAtF, als Moderator sowie mit

  • Andrea Martin | Referentin, Abteilung Reaktorsicherheit und Strahlenschutz, Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
  • Prof. Dr. Winfried Petry | Wissenschaftlicher Direktor FRM II, Technische Universität München, und Direktor am Heinz Maier Leibnitz Zentrum (MLZ)
  • Eberhard Schomburg | Mitglied der Geschäftsführung, Personal- und Sozialangelegenheiten, PreussenElektra GmbH
  • Uwe Stoll | Technisch-wissenschaftlicher Geschäftsführer, Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH

als Podiumsteilnehmern.

Seit dem beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland ist der Rückbau der Kernkraftwerke in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von kerntechnischer Industrie, Politik und Öffentlichkeit gerückt. Neben den Herausforderungen im Genehmigungsverfahren und in der gesellschaftlichen Akzeptanz bieten sich auch Chancen und künftige Marktpotentiale. Das gilt nicht zuletzt mit Blick auf internationale Projekte sowohl für die Betreiber der Kernkraftwerke als auch für eine Vielzahl von anderen Unternehmen in Deutschland.

In Kooperation mit dem BDI griff das DAtF diese Thematik im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ auf und organisierte einen offenen und sachlichen Austausch in Form einer Podiumsdiskussion mit Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft mit Dr. Ralf Güldner, Präsident DAtF, als Moderator sowie

  • Holger Lösch | Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung
  • Frank Apel | Senior Vice President Back End Germany, AREVA GmbH
  • Prof. Dr.-Ing. Sascha Gentes | Institutsleiter für Technologie und Management im Baubetrieb, Kompetenzzentrum Rückbau, Karlsruher Institut für Technologie
  • RDir Dr. Edgar Mergel | Referatsleiter Stilllegung, Nachbetrieb und Forschungsreaktoren, Bundesaufsicht bei Atomkraftwerken, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Jörg Michels | Vorsitzender der Geschäftsführung, EnBW Kernkraft GmbH

als Podiumsteilnehmern.

Die Kommission „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ wird ihren Abschlussbericht Mitte 2016 an Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung übergeben. Darin werden unter anderem wissenschaftlich-technische und gesellschaftliche Empfehlungen für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland dargelegt. Die verbleibende Zeit soll genutzt werden, um den Berichtsentwurf intensiv insbesondere auch mit der Öffentlichkeit zu diskutieren. Das DAtF hat Ergebnisse, Meilensteine und offene Fragen im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ erörtert. Darüber diskutierte Dr. Ralf Güldner, Präsident DAtF, mit

  • Prof. Dr. Gerd Jäger | RWE AG, Mitglied der Endlagerkommission
  • Sylvia Kotting-Uhl MdB | Sprecherin für Atompolitik, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Bundestagsfraktion, Mitglied der Endlagerkommission
  • Dr. Peter Matuschek | forsa Politik- und Sozialforschung GmbH, Büro Berlin

Mit seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ bietet das DAtF Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft ein Forum, sich offen und sachlich über aktuelle Themen rund um die Kernenergie und Kerntechnik auszutauschen.

Europa setzt auf eine sichere, wettbewerbsfähige und CO2-arme Energieerzeugung. Die Festlegung des Energiemix in den einzelnen Ländern ist dabei nationalstaatliche Aufgabe.

Welche Strategie auf dem Weg zu einer klimaschonenden Energieversorgung verschiedene europäische Staaten verfolgen und welche Rolle dabei die Kernenergie spielt diskutierte Dr. Ralf Güldner, der Präsident des DAtF, am 2. Dezember 2015 mit Experten aus Großbritannien, Frankreich, der Schweiz und Belgien:

  • Bert Wollants | Mitglied der Belgischen Abgeordnetenkammer
  • Susie Townend | Erste Botschaftssekretärin Umwelt & Energie, Britische Botschaft Berlin
  • Dr. Jean-Claude Perraudin | Botschaftsrat für Atomenergie und alternative Energien, Französische Botschaft Berlin
  • Beat Bechtold | Geschäftsführer, Nuklearforum Schweiz

Mit seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ bietet das DAtF Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft ein Forum, sich offen und sachlich über aktuelle Themen rund um die Kernenergie und Kerntechnik auszutauschen.

Seit Sommer 2014 erarbeitet die Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe Vorschläge für die Entscheidungsgrundlagen im späteren Standortauswahlverfahren. Gut neun Monate sollte eine erste Bilanz gezogen werden: Welche Schwerpunkte sieht die Kommission für ihre Arbeit? Welche Fortschritte wurden bereits erzielt und welche Meilensteine sollen in 2015 noch erreicht werden?

Über diese Fragen diskutierte am Abend des 3. Februar 2015 Dr. Ralf Güldner, Präsident des DAtF, mit Mitgliedern der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe:

  • Dr. Bernhard Fischer | Vorsitzender des Aufsichtsrats, E.ON Kernkraft GmbH
  • Steffen Kanitz MdB | Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kernenergie
  • Sylvia Kotting-Uhl MdB | Sprecherin für Atompolitik, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Bundestagsfraktion
  • Michael Sailer | Sprecher der Geschäftsführung, Öko-Institut e.V.

Mit seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ bietet das DAtF Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft ein Forum, sich offen und sachlich über aktuelle Themen rund um die Kernenergie und Kerntechnik auszutauschen.

Nuclear Safety Directive, Security of Supply of Energy Directive, 2030 Framework for Climate and Energy Policies. Schon diese kleine Auswahl zeigt, dass die Europäische Union sich umfassend mit Energie- und Klimapolitik beschäftigt. Dabei spielt auch die Behandlung nuklearer Fragestellungen eine wichtige Rolle. Wie ist der aktuelle Stand der nuklearen EU-Gesetzgebung? Welche Regelungen haben wir demnächst von der europäischen Ebene zu erwarten? Welche Konsequenzen haben neue Vorgaben für Deutschland?

Über diese Fragen diskutierten am Abend des 14. Oktober 2014 Dr. Ralf Güldner, Präsident des DAtF, Massimo Garribba, Director, European Commission, Directorate-General for Energy, Nuclear Safety & Fuel Cycle und Dr. Christian Müller-Dehn, Leiter Regulierung/Grundsatzfragen, E.ON Kernkraft GmbH.

Mit seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ bietet das DAtF Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft ein Forum, sich offen und sachlich über aktuelle Themen rund um die Kernenergie und Kerntechnik auszutauschen.

Am 18. Februar 2014 lud das DAtF im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ zu einem Film- und Diskussionsabend in das Berliner Kino CinemaxX ein. Die rund 180 Besucher hatten dabei die Gelegenheit offen, sachlich und kontrovers zu diskutieren.

Präsentiert wurde der Film „Pandora’s Promise“ des Oscar-nominierten amerikanischen Regisseurs Robert Stone. Nach der Filmvorführung diskutierten Robert Stone und Dr. Felix Christian Matthes, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik am Öko-Institut e.V., leidenschaftlich miteinander. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Ralf Güldner, dem Präsidenten des DAtF.

„Pandora’s Promise“ beschäftigt sich mit der Rolle der Kernenergie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Film stützt sich unter anderem auf die Aussagen von ehemaligen Kernkraftgegnern, die die Kernenergie heute, besonders aufgrund des weltweit rapide steigenden Energiebedarfs und der klimapolitischen Herausforderungen, für unverzichtbar halten.

Stone zeigte sich überzeugt, dass die individuellen Leistungen Einzelner zum Schutz des Klimas nicht ausreichend wären. Vielmehr seien größere klimapolitische Veränderungen notwendig. Hiermit stimmte Dr. Matthes überein. Für ihn bedeutet effektive und robuste Klimapolitik aber einen Verzicht auf die wegen ihrer spezifischen Risiken besonders akzeptanzanfällige kerntechnische Energieerzeugung. Im Gegensatz zu Stone sieht er in den erneuerbaren Energien eine echte und vor allem deutlich risikoärmere Alternative. Stone dagegen betonte wiederholt, dass es bei dem zu erwartenden steigenden Energieverbrauch ohne Kernenergie nicht möglich sein werde, die Menschen weltweit ausreichend und verlässlich mit Energie zu versorgen. Darüber hinaus seien erneuerbare Energien teuer, brächten aber wenig Ertrag. Dr. Matthes unterstrich dagegen, dass die in der Vergangenheit hohen Ausgaben für Erneuerbare Energien eine lohnende Investition in die Zukunft gewesen seien und erneuerbare Energien inzwischen – im Gegensatz zur Kernenergie – immer preiswerter verfügbar seien. Besonders Deutschland habe die entsprechenden Möglichkeiten und könne als Vorreiter zeigen, dass die Energiewende machbar sei. Stone relativierte dagegen die klima- und energiepolitische Bedeutung Deutschlands. Klimapolitik müsse global angegangen und gelöst werden. Für Dr. Matthes sei die Frage nach dem Ausstieg aus der Kernenergie auch eine Frage der Ethik. Stone verwies dagegen auf den hohen Sicherheitsstandard neuer Kernkraftwerke und die Notwendigkeit, auch künftig umfassend und breit in der Weiterentwicklung der Kerntechnik zu forschen. Er hob insofern die zahlreichen Möglichkeiten innovativer Reaktorkonzepte und alternativer Brennstoffkreisläufe hervor, während Dr. Matthes diese Potenziale eher nicht sah und daher die Förderung einer technischen Weiterentwicklung im Bereich der Kernenergie ablehnte.

Nachdem auch das Publikum seine Fragen an die Diskutanten gestellt hatte, bot das anschließende Get-together die Möglichkeit sich im persönlichen Gespräch weiter auszutauschen.

Bund, Länder und Parteien haben sich darauf verständigt, die Lösung der Endlagerfrage mit einem neuen Standortauswahlgesetz für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle voran zu bringen. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause soll es verabschiedet und eine Bund-Länder-Kommission eingesetzt werden, die Grundsatzfragen der Endlagerung und der Standortsuche erörtert.



Das DAtF hat zu diesem gesellschaftlichen Dialog beigetragen und diese Thematik im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ aufgegriffen. Am Abend des 6. Juni diskutierten darüber Dr. Ralf Güldner, Präsident des DAtF, Professor Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn, Institut für Sozialwissenschaften, Universität Stuttgart, und Dr. Hannes Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung, GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH.

Mit seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ bietet das DAtF Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft ein Forum, sich im exklusiven Kreis offen und sachlich über aktuelle Themen rund um die Kernenergie auszutauschen.

Mit deutschem Ingenieurswissen werden im Ausland Kernkraftwerke und andere kerntechnische Einrichtungen gebaut, betrieben, ver- und entsorgt. Die kerntechnische Industrie ist in Deutschland über die gesamte Wertschöpfungskette bestens aufgestellt. Vor dem Hintergrund des beschleunigten Ausstiegs aus der Kernenergie in Deutschland steht dieser Industriezweig jedoch vor neuen Herausforderungen im Hinblick auf die Erhaltung seiner Exportkraft, der exzellenten Kompetenz sowie der vorhandenen, für die deutsche Volkswirtschaft wertschöpfenden, Hightech-Arbeitsplätze.

Darüber diskutierten Dr. Ralf Güldner, Präsident des DAtF, MinR Dr. Hans-Christoph Pape, Leiter „Kernenergiewirtschaft, Internationale Kernenergie-Organisationen, Entsorgungs- und Sicherheitsforschung, Uranbergbausanierung“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Stefan vom Scheidt, Technischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung der AREVA NP GmbH am 12. März 2013 in Berlin.

Mit seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ bietet das DAtF Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein Forum, sich im exklusiven Kreis offen und sachlich über aktuelle Themen rund um die Kernenergie auszutauschen.

Mit der Energiewende ist auch der Themenkomplex Stilllegung und Rückbau von Kernkraftwerken noch stärker in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses gerückt. Die Entsorgung von Kernkraftwerken ist nicht nur eine technisch anspruchsvolle Aufgabe, auch organisatorische und ökonomische Aspekte sowie rechtliche Rahmenbedingungen müssen bei Planung und Umsetzung einbezogen werden.

Darüber diskutierten Dr. Ralf Güldner, Präsident des DAtF, MinR Peter Hart, Leiter der Abteilung Nukleare Ver- und Entsorgung im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und Dr. Manfred Möller, Mitglied der Geschäftsführung der EnBW Kernkraft GmbH am 23. Oktober 2012 in Berlin.

Mit seiner Veranstaltungsreihe „Energie im Dialog“ bietet das DAtF Entscheidungsträgern und Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ein Forum, sich im exklusiven Kreis offen und sachlich über aktuelle Themen rund um die Kernenergie auszutauschen.

Dr. Ralf Güldner

Die energiewirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Herausforderungen der deutschen Energiewende waren Thema der Tagung „Energie im Dialog“ des DAtF am 14. Dezember 2011 im Axica-Kongresszentrum am Pariser Platz in Berlin.

Vor rund 160 Gästen aus Politik, Diplomatie und Energiewirtschaft eröffnete Dr. Ralf Güldner, Präsident des DAtF, die Tagung. In seiner Eröffnungsansprache betonte er, die eigentlichen Ziele der Energiewende dürften nicht aus den Augen verloren werden: Die Vermeidung des Ausstoßes von CO2, und die Verhinderung eines schwerwiegenden Klimawandels, wozu die Kernenergie maßgeblich beitrage. Dementsprechend sei für die Kernenergie in der Energiestrategie der Europäischen Union langfristig eine wichtige Rolle auf dem Weg zu einer kohlenstoffarmen Energiewirtschaft vorgesehen.

Güldner hob hervor, dass der Verzicht auf Kernenergie in Deutschland nicht mit einem Ende der Kernenergie gleichzusetzen sei und verwies auf die Entwicklung in vielen Nachbarländern, wie den Niederlanden, der Tschechischen Republik und Polen. Er stellte fest, dass Deutschland keine energiewirtschaftliche Insel sei und erklärte: „Längerfristig muss das gesamte deutsche Energiewendeprogramm mit der europäischen Energiepolitik und der Situation unserer Nachbarn abgeglichen werden.“ Zu dieser energiepolitischen Realität gehöre es, dass die Kernkraft in Europa eine bedeutende Rolle spiele und dass indirekt auch deutsche Stromverbraucher dauerhaft Kernkraft nutzen würden.

Güldner erklärte, die deutsche kerntechnische Industrie „gehört nach wie vor zur weltweiten Spitzengruppe und setzt immer wieder Maßstäbe bei Innovation, Zuverlässigkeit und Effizienz“. Durch diese Spitzenstellung bei Technik und Sicherheit in der weltweiten Branche könne sie maßgeblich vom Ausbau der Kernkraft in vielen Ländern profitieren. Es müsse darauf geachtet werden, dass Hersteller und Dienstleister nicht Opfer des Ausstiegs aus der Nutzung der Kernenergie in Deutschland würden und man ihnen politisch keine Steine in den Weg lege.

Zur aktuellen politischen Diskussion über ein Endlagersuchgesetz äußerte Güldner: „In jedem Fall sollte der Fortführung und dem Abschluss der Erkundung Gorlebens die Priorität eingeräumt und die laufende vorläufige Sicherheitsanalyse zeitnah abgeschlossen werden.“ Die parallele oberirdische Erkundung anderer Standorte lasse sich sachlich nur als zeitnah zu entwickelnde Optionen für den Fall einer Nicht-Eignung des Standortes Gorleben rechtfertigen.

Als nächster Redner richtete Dr. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, seinen Blick auf die Energiewende und die kerntechnische Branche in Deutschland. Großmann stellte die negativen Folgen der politischen Wende vom Frühjahr für sein Unternehmen dar, beklagte den Schaden für die Investitionssicherheit in Deutschland und erklärte, dass die möglichen Risiken und Nebenwirkungen der Energiewende nicht erst dann berücksichtigt werden sollten, wenn Schäden bereits eingetreten seien.

Mit Blick auf die Zukunft der Kerntechnik in Deutschland betonte Großmann, dass auch weiterhin ein erheblicher Bedarf an Fachkräften bestehe, um die Herausforderungen des Rückbaus bei Betreibern, Dienstleistern, Gutachtern und Genehmigungsbehörden bewältigen zu können. Er gab sich zuversichtlich, dass die deutsche Kerntechnik bei der sehr anspruchsvollen Aufgabe des Rückbaus von Kernkraftwerken weltweiter Technologieführer werden könne.

Im Anschluss daran präsentierte Stefan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, die Herausforderungen für die Netzinfrastruktur in Deutschland, die sich aus dem Energiekonzept der Bundesregierung ergeben. Kohler mahnte dabei an, die Kongruenz energiepolitischer Ziele stärker zu beachten und machte auf Widersprüche aufmerksam wie die Forderung eines sinkenden Stromverbrauchs bei gleichzeitiger Förderung zusätzlicher Anwendungen für Strom oder die Problematik, zugleich die Anwendung der Kraft-Wärme-Kopplung deutlich auszuweiten und den Wärmebedarf von Gebäuden drastisch zu verringern.

Kohler hob hervor, dass die Herausforderungen der Energiewende eine systemweite Betrachtung erforderten. Dabei müssten Lösungen mit Blick auf das Gesamtsystem der Stromversorgung hin optimiert werden. Es sei auch die Einbindung in den europäischen Stromverbund und die bestehenden Marktmechanismen zu berücksichtigen. So gehörten etwa der Ausbau der deutschen Übertragungs- und Verteilnetze sowie die Erweiterung der Kapazitäten der Grenzkuppelstellen zusammen.

Der Vortrag des Energiewirtschaftlers Prof. Dr. Felix Müsgens von der TU Cottbus und das Impulsreferat des Präsidenten des Münchener Ifo-Instituts, Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, gaben einen Überblick über die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Energiewende vor allem im Blick auf Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Müsgens stellte die Preissteigerungen in Folge der Energiewende und verschärft durch den beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie in den Mittelpunkt. Diese würden mittel- und langfristig zu einer schleichenden Auszehrung des Industriestandortes und einer Verkürzung der Wertschöpfungsketten führen.

Sinn hob besonders hervor, dass die deutsche Energiepolitik mit dem raschen Ausstieg aus der Kernenergie weitgehend allein stehe und die Kernenergie von Standorten außerhalb der deutschen Grenzen weiterhin eine wichtige Rolle bei der Versorgung Deutschlands spielen werde. Er kritisierte die politisch Verantwortlichen dafür, dass sie sich zu einseitig den Chancen der Energiewende widmeten und den Problemen nicht genug Aufmerksamkeit schenkten. Durch ein immer weiter gehendes Ausschalten von Marktmechanismen befinde sich die Energiepolitik in Deutschland in einer Spirale einander selbst verstärkender Fehlentscheidungen und Fehlallokationen zu Gunsten einer durchsetzungsstarken Minderheit.

Henning Krumrey, Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, Prof. Dr. Felix Müsgens, Prof. Dr. Michael Hüther

An der anschließenden Diskussion unter der Moderation von Henning Krumrey von der Wirtschaftswoche nahm neben Müsgens und Sinn auch Prof. Dr. Michael Hüther vom Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln teil. Die Diskussionsteilnehmer warnten einvernehmlich davor, die Schwierigkeiten zu unterschätzen, die sich ergeben können, wenn die erforderlichen Randbedingungen für die Umstellung auf erneuerbare Energien nicht erfüllt werden. Eine große Schwierigkeit im energiepolitischen Diskurs bestünde derzeit darin, dass es zum eingeschlagenen Kurs keine politische Opposition mehr gebe und deshalb ein politischer Raum, in dem kritische Argumente gewürdigt und aufgenommen werden könnten, im eigentlichen Sinne nicht mehr existiere.

Während Hüther bezüglich der wirtschaftlichen Folgen die Einschätzung vertrat, dass die Energiewende mit beschleunigtem Ausstieg aus der Kernenergie mit hoher Wahrscheinlichkeit zu deutlich negativen Struktureffekte in der deutschen Industrie führen werde, erwartete Sinn, dass die Preisänderungen und Marktreaktionen innerhalb eines europäischen Energiemarktes dazu führen würden, dass die Kostenwirkungen der Energiewende für deutsche Verbraucher abgemildert würden, weil der Import von Strom sich marktgetrieben deutlich ausweiten werde.

Zum Abschluss gingen die Diskussionsteilnehmer auf die Thesen ein, die deutsche Bevölkerung hänge dem Wunschbild eines „energiewirtschaftlichen Biedermeier“ an und sei deshalb geneigt, entsprechende Visionen unkritisch zu befürworten. Einer der dabei herausgearbeiteten Aspekte, das Thema zentrale und dezentrale Versorgung, der auch das Grundverständnis des Wirtschaftsstandortes und seiner Infrastruktur betrifft, könnte ein Anknüpfungspunkt für zukünftige Diskussionen sein.

International organizations in the field of nuclear energy

December 2013

The announcement of the "Atoms for Peace" programme by US President Dwight D. Eisenhower at the United Nations General Assembly on 8 December 1953 and the First Atomic Energy Conference in Geneva in 1955 aroused great expectations worldwide for this new form of energy, but were also accompanied by an awareness of the extraordinary dangers associated with nuclear fission. In the same decade, three international institutions were founded to promote the widespread use of nuclear energy, but also to prevent its misuse and avoid damage caused by radioactivity: The International Atomic Energy Agency (IAEA), the European Atomic Energy Community (Euratom) and the Nuclear Energy Agency (NEA) of the OECD, are concerned with the overall use of nuclear energy.

There are also a number of specialist organisations that focus on reactor and plant safety or radiation protection.

While each country decides autonomously on the use or non-use of nuclear energy, the aim of international cooperation has always been to share knowledge and experience and to achieve the greatest possible harmonisation of applicable standards and safety requirements. The awareness that radioactivity does not stop at national borders and that public opinion is also influenced by incidents in distant countries, as the reactor accidents in Harrisburg (USA), Chernobyl (former Soviet Union) and Fukushima (Japan) have shown, has further increased the intensity of international cooperation.

Zentrale der IAEA in Wien

Zentrale der IAEA in Wien

  • Autonomous technical and scientific organisation with special status within the United Nations system with its own membership
  • founded on 29 July 1957 with headquarters in Vienna
  • 159 states are members of the IAEA (as of 12/2013), including Germany since 1957
  • Bodies: Secretary General, Board of Governors, General Assembly
  • Objective: "Atoms for Peace", i.e. promoting the peaceful use of nuclear energy, preventing the proliferation of nuclear weapons
  • The IAEA reports to the annual UN General Assembly and, in the event of violations of the Nuclear Non-Proliferation Treaty, to the UN Security Council
  • An independent international organisation alongside the EU, but shares all of its bodies, in particular the Commission, the Council, the European Parliament and the Court of Justice. Euratom's executive activities are integrated into the European Commission's Directorates-General. The Council decides on legislation in the areas assigned to Euratom. The European Parliament has only an advisory role within Euratom and no codecision. In the Council, Euratom matters are dealt with in the "Atomic Question Group" working group and pre-structured for the Council decision.
  • Established on 25 March 1957 by the Treaty of Rome between France, Italy, the Benelux countries and the Federal Republic of Germany
  • Members: All EU member states
  • In contrast to the IAEA and OECD, Euratom is an association of states with original competences laid down in the founding treaty of 1957 and has the competence to issue regulations and directives in certain areas, to address binding decisions to member states and, if necessary, to take enforcement and sanction measures.
  • Relations between Germany and Euratom are coordinated by the Federal Ministry of Economics.
  • Objective: "The task of the Atomic Energy Community shall be to contribute to raising the standard of living in the Member States and to developing relations with other countries by creating the conditions necessary for the rapid establishment and development of nuclear industries." (Euratom Treaty, Article 1)
  • Special agency within the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), an international organisation of industrialised countries
  • Founded in February 1958 as the "European Nuclear Energy Agency (ENEA)", based in Paris. Renamed OECD Nuclear Energy Agency in 1972.
  • Its members are 31 industrialised countries in Europe, North America and the Asia-Pacific region, and recently also Russia. These countries account for around 90 % of the world's installed nuclear power plant capacity.
  • The Federal Republic of Germany is a founding member. Relations with the NEA are coordinated by the Federal Ministry of Economics.
  • Bodies: Director General, Steering Committee for Nuclear Energy
  • Objective: To support the member countries in maintaining and further developing the scientific, technological and legal basis for the safe, environmentally friendly and economic utilisation of nuclear energy for peaceful purposes. Development of a common understanding of key issues as input for government decisions.
  • The bodies of the NEA report to the Council of the OECD.
  • European Commission Advisory Group on the Safety of Nuclear Installations and the Safe Management of Spent Fuel
  • Established in 2007 by decision of the Council of the EU
  • The ENSREG secretariat is provided by the European Commission.
  • Members are high-ranking representatives of the supervisory authorities of the Member States and the Commission
  • The German representatives are appointed by the BMU.
  • Objective: ENSREG "advises and assists the Commission ... in the progressive development of a common understanding and eventually of complementary European regulations in the fields of a) safety of nuclear installations and b) safety of spent fuel and radioactive waste" (from the decision of 27 July 2007).
  • Advisory body of the regulatory authorities of the nuclear energy operating EU member states and Switzerland
  • founded in 1999
  • Members are the heads of the licensing and supervisory authorities of 16 EU states and Switzerland; representatives of nine other states (which do not operate nuclear energy) have observer status
  • Germany is represented by the Head of the Reactor Safety Department at the Federal Ministry for the Environment. The Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) provides technical input for WENRA.
  • The aim is to promote and further develop the safety of nuclear facilities in the EU. One focus here is the harmonisation of national nuclear regulations in order to ensure a consistently high level of European safety.
  • Independent association of nuclear power plant operators worldwide as a result of the Chernobyl accident
  • Founded in May 1989; regional centres in Atlanta, Moscow, Paris and Tokyo, coordination centre in London
  • Its members are all the world's nuclear power plant operators.
  • The governing bodies are the Chairman, the Managing Director, the Biennial General Meeting
  • The aim is to ensure and continuously improve the responsible, safe operation of nuclear power plants worldwide.
  • Scientific Committee established by the UN General Assembly and funded by the UN
  • Founded in 1955; headquarters originally in New York, since 1974 in Vienna
  • Members are experts appointed by initially 15 and now 27 states selected by the UN General Assembly.
  • Germany has been involved since 1973. The Federal Office for Radiation Protection appoints the German delegation.
  • UNSCEAR meets once a year. The Secretary appointed by the UN Secretary-General, who is supported by a scientific secretariat, coordinates the ongoing work. Administratively, UNSCEAR is closely linked to the UN Environment Programme (UNEP).
  • UNSCEAR reports to the UN General Assembly, which also decides on its work programmes. In terms of content, UNSCEAR is independent.
  • Objective: UNSCEAR records the global levels of ionising radiation and their effects. UNSCEAR provides the scientific basis for radiation protection. Its reports are an important input for other international organisations (IAEA; ICRP; World Health Organisation WHO).
  • Independent international non-profit, non-governmental organisation of scientific and political experts in the field of radiation protection, funded by ongoing grants from organisations with an interest in radiation protection
  • Founded in 1928; head office in Ottawa, Canada
  • over 200 personal members from 31 nations
  • German contacts are the Federal Office for Radiation Protection and the Helmholtz Centre Munich.
  • The bodies are the Main Commission, the Commissions for Radiation Effects, for Dosimetry of Radiation Exposures, for Radiation Protection in Medicine, for the Implementation of ICRP Recommendations and for Environmental Protection as well as the Scientific Secretariat.
  • The work of the ICRP aims to implement scientific findings in radiation protection for the benefit of public health and the environment through reports and recommendations.
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