Mit der Gründung des Bundesministeriums für
Atomfragen begann Deutschland den Aufbau eigener kerntechnischer Kompetenzen und Forschungsstrukturen.
Mit dem Deutschen Atomforum e. V. (DAF) entstand eine zentrale Plattform für Industrie, Forschung, Politik und Öffentlichkeit rund um
die friedliche Nutzung der Kernenergie.
Auf Initiative von Mitgliedern des DAtF wurde die Kerntechnische Gesellschaft e. V. (KTG) gegründet, die später als eigenständige wissenschaftliche Fachgesellschaft ausgegliedert wurde.
Mit dem Bau neuer Kernkraftwerke,
wachsender Forschung und ersten
Großdemonstrationen wurde Kernenergie zu
einem prägenden industrie- und
gesellschaftspolitischen Thema in
Deutschland.
Mit dem Wirtschaftsverband Kernbrennstoff-Kreislauf und Kerntechnik (WKK) entstand eine Interessenvertretung der deutschen kerntechnischen Industrie und Zulieferunternehmen mit internationaler Ausrichtung.
Debatten um Kernenergie, Entsorgung und Energieversorgung prägten die öffentliche Diskussion und führten schließlich zum politischen Beschluss des deutschen Atomausstiegs.
Mit dem Atomkonsens, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem Ausstiegsbeschluss veränderten sich die politischen Rahmenbedingungen grundlegend.
Auch nach dem Ausstieg bleiben kerntechnische Kompetenz, Sicherheitsforschung, Entsorgung, Strahlenschutz und internationale Zusammenarbeit zentrale Aufgaben.
Durch die Verschmelzung des Deutschen Atomforums mit dem Wirtschaftsverband Kernbrennstoff-Kreislauf und Kerntechnik e. V. (WKK) entstand KernD in seiner heutigen Form.
Mit neuer strategischer Ausrichtung entwickelt sich KernD zu einem modernen Kompetenznetzwerk für Industrie, Forschung und internationale Zusammenarbeit in der Kerntechnik.
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